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Erfolgreiche Partnerschaft
vom Küken bis zum Ei

… oder auch umgekehrt. Seit einem halben Jahrhundert setzt der Junghennenaufzuchtbetrieb der Familie Schlögl auf die Kooperation mit der Firma Schropper. Nun kommt ein neues Standbein dazu: ein Legehennenstall mit top-moderner Voliere.

Dipl.-Ing. Heinz Schlögl und seine Frau Daniela haben vor fünf Jahren den elterlichen Betrieb im burgenländischen Draßmarkt übernommen und beschlossen, ihn von Grund auf zu modernisieren. Seit 1967, also 50 Jahre, ist der Hof der Familie auf Junghennen spezialisiert – anfangs als einer der ersten Aufzuchtbetriebe der Firma Schropper. Seit Oktober 2016 baut Heinz Schlögl an einem neuen Legehennenstall mit hochmodernen Volieren für 20.000 Tiere, der die drei bisherigen Ställe mit insgesamt 60.000 Aufzuchtplätzen ergänzen wird.

Landwirtschaftliches Management

Heinz Schlögl absolvierte ein landwirtschaftliches Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien und arbeitete jahrelang in anderen landwirtschaftlichen Bereichen. Erst vor fünf Jahren übernahm er von seinem Bruder den Hof, denn eigentlich wollte er „schon immer Hendlbauer werden“, wie er schmunzelnd zugibt. Er sieht sich als „landwirtschaftlicher Manager“, der in der extensiven Hühnerwirtschaft sein Zuhause gefunden hat. Hier bringt er viel Knowhow, Leidenschaft und Engagement ein – und mit zwei interessierten Söhnen ist auch die Nachfolge gesichert.

Vor fünf Jahren stürzte sich das Ehepaar Schlögl nunmehr in ein organisatorisches und inanzielles Abenteuer. Für den Zahlenmenschen Heinz Schlögl galt es, den schmalen Grat zwischen Machbarem und Wunschvorstellungen zu gehen und die Zahlen immer im Auge zu behalten. Es war sofort klar, wen er als Partner brauchte: „Den Betrieb manage ich gemeinsam mit meiner Frau und meinem älteren Sohn, inanzielle Unterstützung kommt von der Bank meines Vertrauens und für Hennen, Technik und Service kommt für mich nur einer infrage: die Firma Schropper.“ Immerhin kann sich Familie Schlögl seit 50 Jahren auf ihren Kooperationspartner verlassen.

Ein Partner für fast alles

Welche Faktoren sind es denn, die er an Schropper schätzt? „Die Handschlagqualitäten, die Kontinuität und die Fachkompetenz Tiere und Technik betreffend sind unschlagbar. Anliegen werden prompt erledigt und alles kommt aus einer Hand. Verlässlichkeit ist hier kein leeres Schlagwort – sie gilt für alle Aspekte von der Qualität der Küken über die Preisgestaltung bis hin zur Unterstützung bei dringenden Anfragen“, streut Schlögl dem Partner Rosen. Seit Oktober 2016 wird leißig am neuen Legehennenstall gearbeitet. Die funkelnagelneue Voliere, die aufgrund eines grundlegenden Umbaus des bestehenden Gebäudes in enger Absprache maßgeschneidert wird, spielt alle Stücke und transportiert die Eier über zwei Stockwerke. Kotband, Klimaanlage, Futterund Wasserversorgung sowie Tierwaagen sind selbstverständlich und zum Teil so automatisiert, dass sie Alarm schlagen, wenn Einzelwerte aus der Norm schlagen. So kann Schlögl abgesehen von seinen täglichen Kontrollgängen sicher sein, dass es den Tieren gut geht.

Strenge Rechnung für den Umstieg

Abgesehen vom neuen Legehennenstall, deckt die Zusammenarbeit mit der Firma Schropper schon jetzt viele Komponenten des Schlögl- Betriebes ab: „Ich bekomme von Schropper die Ein-Tages-Küken für die Aufzucht und liefere gesunde, leißige Legehennen. Außerdem werden alle Aspekte wie tierärztliche Kontrollen, Futterart, Temperatur und Licht im Stall, Kontrollwiegungen und natürlich alle technischen Belange in Zusammenarbeit mit der Firma Schropper gesteuert.“ Den Mist verwendet Schlögl für seine eigenen Felder, da er zusätzlich 60 Hektar mit Weizen, Raps und Soja bestellt. So kann er auch diesen Faktor im eigenen Betrieb einbringen und nutzt ihn in Form einer Kreislaufwirtschaft. Nun wird für den Legehennenstall die Kooperation mit Schropper erweitert – die durchdachte Stalltechnik bereitet dem engagierten Landwirt schon jetzt sichtbar viel Freude.

Für landwirtschaftlich tätige Kollegen, die mit der Hennenaufzucht oder Legehennenhaltung liebäugeln, hat Schlögl einen wertvollen Rat auf Lager: „Auch wenn die Hühnerwirtschaft eine extensive Form der Landwirtschaft und mit einer deutlichen Arbeitserleichterung verbunden ist, darf man nicht in Euphorie verfallen. Ein hoher Kapitaleinsatz ist jedenfalls nötig und die Verantwortung trägt immer der Landwirt selbst. Aber die Preisschwankungen halten sich hier in Grenzen und mit einem zuverlässigen Partner wie der Firma Schropper kann ein engagierter Umstieg bestens funktionieren.“ Nach 50 Jahren Zusammenarbeit und noch vielen vor sich weiß Schlögl jedenfalls, wovon er spricht.

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Am 19. Oktober wurde das neue Eierlogistikzentrum des Eierring Herzogstuhl gleichzeitig zum 25-jährigen Firmenjubiläum in Zeiselberg bei Klagenfurt feierlich eröffnet. Die geladenen Gäste konnten sich einen Eindruck über die Abläufe in der neuen Packstelle machen. Es wurde eine Staalkat Alpha 125 Eiersortiermaschine mit einer Kapazität von 45.000 Eier/h geliefert. Die Maschine ist mit einem Multiloader, elektronischer Bruch-, Schmutz und Haarrissdetektierung, 10 Packerbahnen inkl. Verschlussgeräten sowie einem Inkjet Printing System ausgerüstet. Wir wünschen den 4 Familien (Wakonig, Krenn, Kulterer und Scharf) für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg mit der neuen Anlage.

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Im Oktober 2014 wurde der neue SPF Stall der Firma Prophyl KFT, dem größten SPF-Eier-Produzenten Ungarns, im Beisein von nationalen und internationalen Gästen durch Dr. Vitalyos Eszter (EU Staatssekretärin für Entwicklungsprojekte) feierlich eröffnet. Bereits im Jahr 2012 wurde gemeinsam mit der Schropper GmbH ein neuer Fienhage Volieren-Aufzuchtstall gebaut. In diesem Jahr wurde auch mit der Planung für den nun neu in Betrieb genommenen SPF Lege-Elterntierstall begonnen. Nach genauem Sondieren und Besichtigen verschiedenster Anlagentypen im Bereich der Legehennen-Volierenhaltung entschied sich der Kunde auf Grund der großen Produktionssicherheit und den extrem hohen Anteil an vermarktungsfähigen Eiern in der Easy 100 für die weitere Zusammenarbeit mit der Firma Schropper GmbH. Gemeinsam entwickelte man mit der Firma Fienhage eine Easy 100 Anlage für Elterntiere. Die Umsetzungsdauer des Volierenstalles für 12.000 Tiere betrug von der Planungs- bis zur Realisierungsphase genau zwei Jahre, und es wurden in Summe 3,5 Millionen Euro in diese neue Anlage investiert. Für den Kunden war es sehr wichtig, einen garantierten hohen Anteil von vermarktungsfähigen SPF-Eiern mit und im neuen Volierenstall zu produzieren. SPF-Eier werden zu einem sehr hohen Preis gehandelt (weit über einem EURO!). Daher haben die technische Funktion der Volieren und auch die gute Systemannahme durch die Elterntiere höchste Priorität. Das besonders tierfreundliche und offene Volierensystem wurde so konzipiert, das den Tieren in jeder Etage Futter, Wasser und ein ausreichendes Nestangebot zur Verfügung steht. Da in solchen Produktionseinheiten sehr hohe Hygienestandards gelten, ist eine offene und frei einsichtige Voliere sowohl während des Umtriebes als auch in den Serviceperioden von großer Bedeutung.
Spezielle Technik der ersten Voliere für SFP-Eier Produktion. Neben strengsten Hygienevorkehrungen ist es wichtig, sich auf eine gut abgestimmte Technik verlassen zu können. Die Steuerung der kompletten Anlage (Fienhage Legevoliere Easy 100ET) inklusive Futterzuförderung mit eigenem Tagessilo, der Beleuchtung, der Eiersammelanlage samt Staalkat Hatchery Packer mit integrierter Wiegeeinheit und Durchleuchtungskabine erfolgt über einen Hotraco Steuercomputer inkl. Herdenmanagementprogramm und Fernwartung.
Dazu kommt ein sehr ausgeklügeltes Lüftungssystem. Die Luftversorgung von SPF-Beständen kann nur über leistungsfähige Filtersysteme erfolgen. Die Gefahr einer Kontamination der Bestände über die Luft ist mindestens ebenso hoch einzuschätzen wie über das Futter. Dabei ist davon auszugehen, dass Viren und Bakterien überwiegend über Staubpartikel transportiert werden. Deshalb wurde der gesamte Stall mit einer Gleichdrucklüftungsanlage ausgerüstet, wobei im Stall die Zuluft- und Abluftkanäle integriert wurden. Zusätzlich wurde auch noch eine Heizungs- und Kühlungsanlage installiert. Diese spezielle Lüftungsanlage ist sehr aufwendig ausgelegt. Die komplette Anlage ist vernetzt, visualisiert und wird rund um die Uhr vom Personal überwacht. Was sind SPF-Eier und wo finden diese Eier Verwendung? Zur Vermehrung von Viren und anderen Mikroorganismen werden nur Hühnereier verwendet, welche aus infektiologisch kontrollierten Hühnerbeständen stammen. Die Abkürzung SPF bedeutet Speziiziert Pathogen Frei. Die mit diesen Eiern erzeugten Impfstoffe sind entscheidend für die Gesunderhaltung der Geflügelbestände. Die Notwendigkeit liegt darin, für die Forschung und für Prüfungszwecke sowie zur Anzucht von Viren und anderen Mikroorganismen unbelastetes Ausgangsmaterial zur Verfügung zu haben. Das Hühnerei mit dem sich darin entwickelnden Embryo bietet sich als natürliches „Anzuchtgefäß" hervorragend an (VIELITZ und LANDGRAF, 1972). Um eine günstige Größe des Embryos zu erhalten, werden die befruchteten Hühnereier vor der Verwendung je nach später gewählter Verwendungstechnik 5 bis 14 Tage in speziellen Brutschränken weiter bebrütet. Bedeutung und Zukunft der SPF-Eiererzeugung. Die größte Bedeutung haben SPF-Eier heute zweifellos als Substrat für die Produktion von Impfstoffen – und hier insbesondere für Gelügelimpfstoffe. Die Globalisierung der Produktion und der Warenströme bewirkt zudem, dass sich lokal auftretende neue Krankheiten rasch verbreiten. Als einzige wirksame Waffe gegen dieses Geschehen bleibt oft nur die Entwicklung geeigneter Impfstoffe (Dr. Gerhard Seemann 2005).

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Zahlreiche Gäste nutzten am 14. September 2013 in Gnas den "Tag der offenen Tür" im neuen Trockeneiwerk EiVita für einen Besuch und Führungen durch das Werk.

Auch Mitarbeiter der Schropper GmbH, die an EiVita beteiligt ist, folgten der Einladung, um spannende Einblicke in Österreichs erste und einzige Ei-Aufschlaganlage samt Pasteurisierung und Trocknung zu bekommen.

Das Unternehmen EiVita Austria KG wurde 2012 als Schwesterunternehmen der Gnaser Frischeiproduktions GmbH gegründet und füllt eine Lücke in der heimischen Lebensmittelindustrie. Ausschließlich österreichisches Vollei-, Eigelb- und Eiweißpulver wird bei EiVita hergestellt. Damit entspricht das Angebot den Anforderungen und Wünschen der Industrie wie auch der Konsumenten.

Schropper GmbH

Auestraße 35, A-2640 Gloggnitz
Tel.: +43 (0) 2663 / 8305 - 0
Fax: +43 (0) 2663 / 8305 - 10
E-Mail: office@schropper.at
Ansprechpartner bei Schropper

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